Auf die lange Bank geschoben: Viele Menschen bitte ich als Modell in mein Atelier; jeder nimmt eine ganz unverwechselbare Wartestellung ein entsprechend der Situationsskizze, die ich vorgebe. Daraus entwickelt sich die Komposition für den ersten Fries: 20 vorwiegend jüngere Menschen sitzen auf der Bank. Es gibt kein Zentrum im Bild, sondern eine Art Notenlinie, die mit dem Auf und Ab der Köpfe und Füße eine eigene spannungsvolle Melodie bilden muss.
Warten drückt sich vornehmlich in der Haltung aus, erst danach im entrückten Gesichtsausdruck.
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Jede gestalterische Unruhe muss bei dieser Größe vermieden werden. Also: Eine Bank, ohne Lehne, ohne Beine, ein schwebendes, sich durch das gesamte Bild ziehendes Brett als verbindendes Element.
Außerdem: Keine Accessoires, keine aktive Beziehung zwischen den Menschen, weder Handys noch Bücher, keine Taschen- nur die Haltung, die Kleidung und das Schuhwerk sollen Variationen zulassen.“
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